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Der Tag, der nicht enden will
by Janina

Titel: Der Tag, der nicht enden will
Autor: Janina
Altersfreigabe: keine Altersbeschränkung
Spoilerhinweise: keine
Kategorie: Drama
Disclaimer: gehört alles Fox, ich verdiene damit kein Geld

Verwendeter Vorschlag:

Skinhunter (zwischen der Season 1 und 5)
Jack ist nach einem anstrengenden und nervenaufreibenden Fall auf dem Weg nach Hause, er will eigentlich nur noch schlafen, dummerweise entscheidet er sich noch einen Sechser-Pack Bier in einem kleinen Supermarkt zu besorgen, der Rund um die Uhr geöffnet hat, und da unserem Jack das Pech an den Sohlen klebt ... gerät er dort mitten in einen Raubüberfall.

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Ein empörtes Hupen ist zu hören. Jack schreckt aus seinem Sekundenschlaf und reißt das Steuer nach rechts. Er hält erst einmal am Straßenrand. Dann reibt er sich übers Gesicht und schüttelt den Kopf. Er ist doch müder als er gedacht hat. Es war wieder einer dieser Tage, an dem ein Fall ihm alles abverlangt hat. Jetzt will er nur noch nach Hause und schlafen. Denn den hat er bitter nötig. Jack lässt das Fenster weiter runter und fährt weiter. Nach kurzer Fahrt fällt sein Blick auf einen Supermarkt. Er beschließt dort anzuhalten, um sich noch ein Six-Pack Bier zu besorgen. Jack fährt auf den Parkplatz und betritt kurze Zeit später den Laden. Wie es seine Gewohnheit ist, checkt er kurz die Lage. Außer dem Angestellten hinter der Kasse sind noch vier weitere Kunden im Laden: zwei Mädchen, eine ältere Dame und ein junger Mann. Dann geht Jack in den hinteren Bereich wo die Softdrinks sowie das Bier gelagert werden. Er hat sich gerade für eine Sorte entschieden und ist auf dem Weg zur Kasse, als ein Mann den Laden betritt. Dieser fuchtelt wild mit einer Pistole herum und schreit: „Hände hoch und keiner rührt sich!“ Automatisch tritt Jack ein paar Schritte vor und stellt sich schützend vor die Mädchen. Das eine fängt an hysterisch zu schreien. Die alte Dame und der junge Mann stehen im nächsten Gang und haben sofort die Hände erhoben. Der Mann mit der Pistole dreht sich zu Jack und den Mädchen um. „Hör sofort auf zu schreien!“ Da dies nichts hilft, geht er ein paar Schritte auf das Mädchen zu und zielt auf sie. „Wenn du nicht sofort Ruhe gibst, werde ich schießen.“ „Warten Sie, vielleicht kann ich sie beruhigen.“ Sagt Jack und als der Mann nach kurzem Zögern nickt, dreht Jack sich um. Das andere Mädchen hat schützend einen Arm um die Schreiende gelegt und redet leise auf sie ein. „Susan, beruhige dich, es wird alles gut.“ Jack nimmt ein Arm runter und fasst das schreiende Mädchen am Kinn. Susan, aber reißt sich los. „Susan. Susan, sieh mich an.“ Susan hört nicht auf Jack. Er schreit sie an: „Susan, hör auf.“ Endlich hat er ihre Aufmerksamkeit. Sie hört auf zu kreischen, geht aber dazu über zu schluchzen. „Hör zu, wenn du hier lebend rauskommen willst, musst du unbedingt Ruhe bewahren. Ich werde alles tun, damit wir alle heil rauskommen. Kannst du das, kannst du dich zusammenreißen und ruhig bleiben?“ Mit einem Mal sieht sie ihn an und einem kurzem Augenblick, der Jack wie eine Ewigkeit vorkommt, flüstert sie: „Ich werde es versuchen.“ Jack nickt und während er sich umdreht, wird Susans Schluchzen leiser. „Bitte, sie ist ruhig. Und jetzt beeilen Sie sich. Ich hatte einen beschissenen Tag und will nur nach Hause.“ Der Kleinganove geht jetzt auf den Angestellten zu. „Ich will das ganze Geld aus der Kasse, tun Sie es in eine Plastiktüte.“ Doch bevor der Angestellte reagieren kann, sind aus der Ferne Sirenen zu hören, die sehr schnell näher kommen. „Verdammt!“ „Damit!“

Der Kerl geht zur Tür und sieht schon das Blaulicht. Schnell geht er zum Angestellten. „Los, die Tür abschließen.“ Keine Regung. „JETZT, SOFORT!“ Plötzlich kommt Bewegung in den Kassierer. Hektisch kramt er einen Schlüssel aus der Hosentasche und geht zum Ausgang und schließt die Tür ab. „Und jetzt alle da rüber.“ Schnell leisten alle Folge. „Junger Mann?“ „Was ist?“ Antwortet der Kleinganove genervt. „Ich kann nicht so lange stehen, darf ich mich hinsetzen?“ „Na gut, meinetwegen. Alle hinsetzen.“ Nachdem alle sich hingesetzt hatten, ist draußen Reifenquietschen und das Öffnen von Türen zu hören. Kurze Zeit später ist eine Stimme über ein Megafon zu hören. „Hier spricht die Polizei. Sie sind umstellt. Geben Sie auf und kommen Sie mit erhobenen Händen heraus.“ „Ich habe hier Geiseln. Verschwinden Sie.“ „Sie sollten besser tun, was die Polizei sagt.“ Ist von Jack zu hören. „Dich hat keiner gefragt, also halte die Schnauze.“ Jack schaut sich um. Sein Blick fällt auf den jungen Mann, der sich ebenfalls unter den Geiseln befindet. ‚Na, der wird keine Hilfe sein. Der macht sich jeden Moment vor Angst in die Hose.’ Als nächstes guckt er die beiden Mädchen an und schüttelt fast unmerklich den Kopf. Dann sieht der die alte Dame. Diese bemerkt seinen Blick und schaut ihn ebenfalls an. Es ist keinerlei Anzeichen von einer Angst in ihrem Gesicht zu erkennen. ‚Sie ist sehr resolut. Wer weiß, vielleicht.’ Dann wendet er seine Aufmerksamkeit dem Ganoven zu, der nervös immer wieder zur Tür schaut. ‚Anfänger, ganz bestimmt. Obwohl ich annehme, dass er bis zum Äußersten gehen würde. Plötzlich geht der Kerl entschlossen auf die Geiseln zu, schnappt sich Susans Freundin, zerrt sie hoch und geht Richtung Ausgang. Sofort fängt Susan wieder an zu schreien. Bevor der Typ reagieren kann, hat Jack seine Hand auf ihren Arm gelegt und Susan ist still. Der Kleinganove stellt sich vor die Tür und hält dem Mädchen die Pistole an den Kopf, dann sagt er: „Wenn ihr nicht sofort verschwindet, stirbt das Mädchen. Ich meine es ernst.“ „In Ordnung, bleiben Sie ganz ruhig.“ Dann winkt der Polizist seinen Kollegen und alle steigen in die Fahrzeuge und setzen zurück. Jack nimmt eine Bewegung neben sich wahr. Der junge Mann hat in seine Tasche gegriffen und holt einen Gegenstand daraus hervor. Auch der Kleinganove hat es bemerkt. Er stößt das Mädchen von sich und schießt. Jack reagiert geistesgegenwärtig und schubst den Mann zur Seite. Er spürt die Kugel ein paar Zentimeter über seinen Kopf vorbeifliegen, es schlägt in der Glastür des Kühlschrankes ein, vor dem sie sitzen. Ein Schauer von Glassplitter geht auf Jack und den Mann nieder. Er spürt ein Brennen auf der Wange. Dann herrscht plötzlich Todesstille und keiner rührt sich. Selbst Susan ist ruhig. Dann kriecht sie mit einem Mal auf ihre Freundin zu, die zusammengekauert auf dem Boden liegt. Jack sieht neben dem jungen Mann ein Handy liegen. Er flucht innerlich: ‚Damit, lässt der Typ sich doch beinahe wegen einem blödem Handy erschießen.

Der Kleinganove kommt näher und richtet seine Pistole auf den jungen Mann. Jack sieht seine Chance gekommen und stürzt sich auf ihn. Ein Kampf entsteht, bei dem der Kerl seine Pistole verliert. Diese schlittert über den Boden auf die Mädchen zu. Susan hebt den Kopf, sieht sie und hebt sie auf. Mittlerweile hat es der Typ irgendwie geschafft, ihn zu Fall zu bringen und kniet jetzt auf seiner Brust und hat die Hände um Jacks Hals gelegt. Ein hässliches Knacken ist von Jacks Rippen zu hören. Kurze Zeit später bricht der Kleinganove plötzlich über ihm zusammen. Die Hände lockern sich und er holt tief und schnell Luft. Sein Blick fällt auf die alte Dame, die mit ihrem erhobenen Gehstock über ihm steht und ihn besorgt ansieht. Dann nickt sie und lässt ihren Stock sinken. Jack rollt den Kerl von sich runter und steht auf. Es ist ein metallisches Klicken zu hören. Er schaut auf. Vor ihm steht Susan, mit einem gehetzten aber entschlossenen Ausdruck in ihren Augen und richtet die Pistole auf den Kleinganoven. Jack seufzt und sofort schießt ein scharfer Schmerz in die Brust. Diesen Ausdruck hat er schon zu oft gesehen. „Susan. Es ist vorbei.“ Er geht langsam mit ausgestreckter Hand auf sie zu. „Gib mir die Pistole. Glaub mir, du willst das nicht tun.“ „Was wissen Sie denn schon.“ „Mehr, als du denkst. Komm schon, gib sie mir.“ „Er hat es verdient.“ „Vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber es ist nicht deine Aufgabe dies zu entscheiden.“ „Bitte Susan, tu was er sagt.“ Bei diesen Worten geht ein Ruck durch Susan und sie sieht Jack an. Dann lässt sie die Pistole sinken. Sofort ist er bei ihr und nimmt sie ihr aus der Hand und Susan in den Arm. Diese fängt schon wieder an zu schluchzen. Jack streicht ihr beruhigend über die Haare. Aus den Augenwinkeln sieht er, wie die alte Dame an ihm vorbei auf die Tür zu geht. Sie schließt diese auf und geht auf die Polizisten zu. Diese betreten etwas später den Laden und verhaften den Kerl, der immer noch bewusstlos ist.

Während Jack seine Aussage macht, werden Susan und ihre Freundin von Sanitätern versorgt. Kurze Zeit später treffen ihre Eltern ein. Die beiden Mädchen fallen ihnen um den Hals. Auf dem Weg zu seinem Wagen, wird von einem Sanitäter aufgehalten. „Sir, wenn sie möchten, versorge ich ihre Wunde.“ Verdutzt schaut er ihn an. Dieser deutet auf seine Wange. Er berührt diese kurz. Als er sich seine Finger anschaut, ist dort Blut. „Sie haben eine kleine Schnittwunde. Die ist schnell behandelt.“ Jack nickt und der Sani macht seine Arbeit. Kurze Zeit später will er gerade in seinen Wagen einsteigen, als er von einem Mann angesprochen wird. „Sir. Ich bin der Vater von Susan und möchte mich bei Ihnen bedanken. Sie hat mir erzählt, dass Sie sie beschützt haben. Vielen Dank.“ Er schüttelt Jacks Hand. „Keine Ursache.“ Er nickt und steigt dann ein und fährt endlich nach Hause.

         
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